Aktuelles Programm

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Sonntag, 3. Dezember 2017
ab 15 Uhr
im Novotel am Konzerthaus

Traditionelles Adventskonzert

Ensemble l’Art du Bois

Margret Görner, Blockflöte
Lena Hanisch, Block- und Traversflöte
Matthias Müller, Viola da Gamba
Enno Kastens, Cembalo

Margret Görner studierte Blockflöte an der Hochschule für Musik in Freiburg, Lyon und Amsterdam, und zwar die Studiengänge Musiklehrer und Künstlerische Ausbildung und Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien. Sie war Stipendiatin des deutschen Volkes, Gründungsmitglied des Ensembles l’Art du Bois und erhielt etliche internationale Auszeichnungen. Sie konzertierte u.a. mit Philippe Jaroussky und dem Freiburger Barockorchester. Seit 2009 leitet sie die private Musikschule „Musikwerkstatt Baden-Baden“. Seit 2016 ist sie Lehrbeauftrage für Methodik an der Musikhochschule Freiburg.

Lena Hanisch studierte zunächst in Freiburg Blockflöte, gründete mit Margret Görner und Verena Fütterer das Blockflötentrio L’Art du Bois, das mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Das Trio ging dann 2004 an das Konservatorium nach Amsterdam. Bereits in Freiburg hatte sie bei Prof. Karl Kaiser die Traversflöte entdeckt. Weitere Studien zur Musik des Mittelalters führte sie ans Conservatoire Lyon und an die Musikhochschule in Frankfurt a. M. mit Hauptfach Traversflöte. Im In- und Ausland konzertierend erhielt sie mehrere Preise. Sie arbeitete als Lehrkraft an den Musikschulen in Rheinfelden, Breisgau-Hochschwarzwald und am Konservatorium in Karlsruhe.

Matthias Müller studierte an der Hochschule für Musik in Freiburg, geht als international gefragter Continuospieler einer ausgiebigen Konzerttätigkeit nach (mitwirkend an 30 CD-Produktionen). Sein Instrumentarium umfasst alle Gambeninstrumente, also auch Violone und Lira di Gamba. Im Zentrum steht Vokalmusik des 16. und 17. Jh.. Seit 2000 gehört er zum Ensemble Cantus Cölln, arbeitet auch mit anderen Ensembles zusammen, z.B. dem Dresdner Kammerchor, dem Balthasar Neumann-Chor, dem Freiburger Barockorchester.

Enno Kastens studierte Historische Tasteninstrumente und Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik in Freiburg. Gleichermaßen als Solist, Kammermusiker, Liedpartner, Continuist und Pädagoge hat er sich ein breites Spektrum musikalischer Ausdrucksformen erarbeitet. Er konzertierte im In- und Ausland, arbeitet an der Ensemble-Akademie des Freiburger Barockorchesters, für die Schlosskonzerte in Bad Krozingen. Außerdem entdeckt er „neue alte“ Musik in Bibliotheken und Archiven, komponiert, improvisiert und experimentiert mit neuen Strukturen (ensemble recherche).

Programm des Adventskonzerts

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Sonate A-Dur für zwei Flöten und B.c. HMV 396
Andante – Allegro –Larghetto –Allegro – Gavotte

Francesco Barsanti (um 1690 – nach 1750)

Sonate C-Dur op. 1 Nr. 2 für Flöte und B.c.
Adagio – Allegro – Largo – Presto

Antonio Vivaldi (1678-1741)

Sonate c-moll für zwei Flöten und B.c. RV 74
Andante – Allegro – Andante – Allegro assai

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Sonate a-moll für Flöte solo Wq 132
Poco adagio – Allegro

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Sonate E-Dur für zwei Flöten und B.c. TWV42:E4
Soave – Presto – Andante – Scherzando

 

2018

Montag, 8. Januar 2018
ab 19 Uhr
in den Räumen der Gesellschaft

Neujahrsempfang der Museumsgesellschaft

Alle Mitglieder und Gäste sind herzlich dazu eingeladen.

 

Montag, 22. Januar 2018
um
19 Uhr
in den Räumen der Gesellschaft

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Thomas Würtenberger, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg zum Thema:

Symbole der Freiheit

Blick auf eine andere Art von Verfassungsgeschichte

Herr Prof. Dr. Würtenberger hat dazu ein Buch geschrieben, das am 11. Oktober 2017 ausführlich in der Badischen Zeitung von Wulf Rüskamp besprochen worden ist. Es geht um die Jakobiner-Mütze der Französischen Revolution und ihre Vorläufer seit der römischen Antike und dem Nachwirken auch in Deutschland. Eine reichhaltige Bildersammlung illustriert den Vortrag.

 

Montag, 19. Februar
um
19 Uhr
in den Räumen der Gesellschaft

Vortrag von Herrn Dr. med. Martin Schwarz, Facharzt für Chirurgie, als Freimaurer zum Thema:

300 Jahre (Welt-)-Freimaurerei

Geschichte der Loge zur Edlen Aussicht in Freiburg seit 1784

Nachdem 1807 unsere Museumsgesellschaft / Lesegesellschaft gegründet worden ist, wurden zahlreiche Freiburger Freimaurer auch Mitglied der Gesellschaft, und auch heute sind Freimaurer auch Mitglieder bei uns. Gegenwärtig gibt es drei Logen in der Stadt. Herr Schwarz hat als Freimaurer mehrere Bücher über die Geschichte der Freimaurer-Logen geschrieben und war bis vor kurzem auch Meister vom Stuhl.

 

Montag, 12. März
um
19 Uhr
in den Räumen der Gesellschaft

Vortrag von Frau Prof. Dr. Ursula Wittwer-Backofen,
Universitätsklinikum / Institut für biologische Anthropologie, zum Thema:

Das muß Schillers Schädel sein (Goethe)

Gesichtsrekonstruktion in der Forensik bei historischen Personen

Als Anthropologin hat die Referentin sowohl im Bereich der Archäologie als auch in der modernen Verbrechensbekämpfung neue Methoden erarbeitet und erfolgreich eingesetzt, wie zahlreichen Berichten in den Medien zu entnehmen ist.

 

Mittwoch, 28. März
um 12 Uhr
Abfahrt am Konzerthaus

Im Badischen Landesmuseum Schloss Karlsruhe wollen wir die Ausstellung

Die Etrusker. Weltkultur im antiken Italien

Erstaunlich ist, dass jetzt gleich drei Etrusker-Ausstellungen parallel laufen:

 Götter der Etrusker. Zwischen Himmel und Unterwelt

Archäologisches Museum in Frankfurt
(Laufzeit 14. Oktober 2017 - 5. Februar 2018)

Etrusker – Antike Hochkultur im Schatten Roms

Museum Allerheiligen in Schaffhausen
(Laufzeit 22.September 2017 - 4.Februar 2018)

Anmeldung auf einer später zu versendenden Postkarte

 

Montag, 16. April
um
19 Uhr
in den Räumen der Gesellschaft

VVortrag von Herrn Prof. Dr. Hans W. Hubert,  Kunstgeschichtliches Institut der Universität zum Thema:

Neue Forschungen zum Freiburger Münster Bertolds V.

Herr Hubert führt seit längerem ein Projekt zum Münster durch, das sich vor allem mit dem romanischen Teilen des mächtigen Bauwerks beschäftigt.
Es geht um Herzog Berthold V., den letzten Zähringer Herzog, gestorben 1218, und seinen Einsatz für das Münster, in dem er auch bestattet wurde, also nicht wie seine Vorfahren in St. Peter. Um 1200 ließ der Herzog einen großzügigen spätromanischen Neubau, und er bestimmte das  Münster auch selbst als seine Grablege.